Foto: unsplash.com/Paul Proshin
Artikel
0 Kommentare

Life beyond the Fernseher – Linktipps für entspannte Ferien

Ferien. Für die Kinder. Nicht für mich. Ich versuche mich in den kommenden Wochen wieder an der großartigen Nummer, zwei Kinder zuhause und ziemlich viel Arbeit möglichst elegant unter einen Hut zu bringen. Zum Glück stehen mir die Omas und Opas als Dompteure, Bespaßer und Pfleger meiner Nachwuchs-Artisten zur Seite. Schon jetzt danke dafür – ich wüsste nicht, was wir ohne Großeltern machen würden. Die Kinder befinden sich aktuell allerdings beide in der akuten Glotzphase. Ihnen wäre es vermutlich am liebsten, 14 Tage lang vor dem Fernseher zu hängen und dabei an und an Schnittchen gereicht zu bekommen. Das könnt ihr mal schön vergessen, meine Lieben – Mutti hat ein schönes Ferienprogramm geplant, damit die Fernsehdebatte erst gar nicht aufkommt. Falls Ihr noch etwas Inspiration suchen solltet – vielleicht ist ja auch was für Euch dabei. In diesem Sinne: Schöne Ferien![Weiterlesen]

Hihi, das stinkt - und wie: Für kleine Freunde stinkiger Pupse ist "Oh la la, wer pupst denn da?" mit Sicherheit ein großer Knaller. Cover: ars edition
Artikel
0 Kommentare

Großer Knaller für kleine Pups-Fans: “Oh la la, wer pupst denn da?”

Pupswitze gehen immer. Zumindest wenn man ein Kind unterhalb der Pubertätsgrenze zuhause hat. Genau genommen braucht es nicht mal einen Witz. Schon der Pups allein ist ein echter Knaller – je kleiner das Kind, desto größer der Lacher. Richtig rund wird die Sache, wenn es um öffentliche Pupse geht und sich dann vielleicht noch ein Erwachsener damit blamieren lässt, wie es die reizende Lucie Marshall jüngst so schön schilderte. Insofern ist es kein Wunder, dass sich im Bücherregal der Kinder auch diverse Werke zum Thema Pupsi, Kacka, Pipi finden und selbstverständlich zu den ganz großen Favoriten gehören. Womit wir beim heutigen Buchtipp mit dem wunderbaren Titel “Oh, la, la, wer pupst denn da?” gelandet wären.[Weiterlesen]

What does the foy say? Zumindest bei uns, dass Kostüme bequem und kuschlig sein müssen - weshalb das kleine Kind auch dieses Jahr wieder als Fuchs geht. Foto: Sandra Cantzler
Artikel
0 Kommentare

Kostümzwang

Fasching war für mich als Kind immer einer der Höhepunkte des Jahres. Ich habe mich ausgesprochen gerne verkleidet und bin noch als Teenie gerne auf Faschingsfeste gegangen. Zu meinem großen Bedauern verweigerte mir meine Mutter kategorisch Glitzer-Prinzessinnen-Kleider und andere Kauf-Kostüme. Nicht aus ideologischen Gründen, sondern einfach, weil wir sie uns damals nicht leisten konnten. Stattdessen gab es Selbstgenähtes oder Zweckentfremdetes. Erst von Mama, später von mir selbst zusammengefrickelt.

Zurückgebelieben ist ein ganz kleines Trauma und der Vorsatz, dass meine Kinder später im Fasching immer ganz tolle Kostüme bekommen, egal ob sie als Fee, Astronaut oder Cowboy gehen wollen. [Weiterlesen]

Es könnte alles so schön sein - wenn nur das eigene schlechte Gewissen nicht wäre... Foto: S. Cantzler
Artikel
0 Kommentare

Feierabend ?!

Ich geb es gern zu: abends bin ich froh, wenn Feierabend ist. Wenn der Kleine nach der Gutenachtgeschichte und dem obligatorischen “Schönsten-Moment-des-Tages-Kuscheln” in seinen Kissen versunken, der eigene Job soweit erledigt und der Wäschekorb zumindest so tief in eine dunkle Ecke des Bades geschoben ist, dass ich nicht über den ungebügelten Berg stolpere, wenn ich den Raum betrete. Sofa, Füße hoch, ein Buch oder – zum Leidwesen meiner besseren Hälfte, die das permanente Klappern der Nadeln nervt – mein Strickzeug – und der ersehnte Feierabend kann beginnen.

Könnte. Wenn da nicht das schlechte Gewissen wäre.

[Weiterlesen]

Großes Kino für die Ohren: Auf ohrka.de gibt es 100 Kinderhörspiele kostenlos. Screenshot: ohrka.de
Artikel
0 Kommentare

Zuhören entdecken: Kino für die Ohren mit ohrka.de

Regenwetter, Sonntagsnachmittagslangeweile, alles blöd? Dagegen haben wir vor ein paar Wochen mit ohrka.de das perfekte Gegenmittel entdeckt. Das Projekt hat auf seiner Webseite mittlerweile 100 Hörspiele und Reportagen für Kinder ab fünf Jahren gesammelt – von kleinen Kurzgeschichten über Märchen wie den Froschprinzen bis hin zu Klassikern für die Größeren wie Robinson Crusoe oder Sherlock Holmes. Eine Reportagereihe beschäftigt sich zum Beispiel mit bekannten Museen in Deutschland. Alle Geschichten werden von bekannten Stimmen wie Anke Engelke und Armin Maiwald vorgelesen.[Weiterlesen]

Artikel
0 Kommentare

Esst mehr Obst!

Fotos: garnstudio.com (1), mrprintables.com (2), Sandra Cantzler (3), Haba (4), mrprintables.com (5)

Fotos: garnstudio.com (1), mrprintables.com (2), Sandra Cantzler (3), Haba (4), mrprintables.com (5)

Liebevoll belegte Sandwiches, Müsli, Joghurt, Obstsalat? Kann dem großen Kind alles gestohlen bleiben, wenn es um sein Schulfrühstück geht. Seit dem ersten Schultag kommt ihm nur eines in die Brotdose: Ein Apfel, hübsch ordentlich in Viertel geschnitten. Beim Anblick des kargen Mahls (und beim gelegentlichen Blick auf die üppig gefüllten Dosen seiner Mitschüler) plagt mich jedes Mal das schlechte Gewissen. Aber alle Versuche, den Apfel etwas aufzurüschen, sind fehlgeschlagen. Ob Rosinen, Cracker oder kleine Salzbrezeln – alles kam wieder zurück beziehungsweise wurde irgendwann von mir im Zustand fortgeschrittener Auflösung aus dem Schulranzen gezogen. Von daher bleibt es beim Apfel.[Weiterlesen]

Artikel
0 Kommentare

“Stimmt das eigentlich, Mama?”: Alltagsirrtümer und was dahinter steckt

Stimmt's - oder doch nicht? Christian Dreller geht in seinem Vorlesebuch für Kinder ab 4 Alltagsirrtümern auf den Grund. Foto: Heinrich Ellermann Verlag

Stimmt’s – oder doch nicht? Christian Dreller geht in seinem Vorlesebuch für Kinder ab 4 Alltagsirrtümern auf den Grund. Foto: Heinrich Ellermann Verlag

Ganz ehrlich – wisst Ihr das: Hatten Wikinger wirklich Hörner an den Helmen? Mögen Regenwürmer Regen? Und sind Raben tatsächlich schlechte Eltern? Manchmal stellen uns unsere Kinder die tollsten Fragen. Meist können wir sie ja auch beantworten. Aber ab und zu zweifelt man selbst, ob das, was allgemein als richtig gilt, auch richtig ist. Alltagsirrtümer nennt der Autor Christian Dreller solche Dinge und räumt in seinem Vorlesebuch “Haben Elefanten wirklich Angst vor Mäusen?” ordentlich damit auf.[Weiterlesen]

Artikel
0 Kommentare

Ordentlich spielen: “Wo sind meine Schuhe?”

Aufräumen kann Spaß machen: "Wo sind meine Schuhe?" Foto: Selecta

Aufräumen kann Spaß machen: “Wo sind meine Schuhe?”
Foto: Selecta

Die Pullover liegen Kante auf Kante, die Socken alle ordentlich in einer Box und auch sonst herrscht im Kleiderschrank des kleinen Kindes eine Ordnung, bei der mein eigener Schrank nicht mithalten kann: Das kleine Kind liebt es ordentlich und räumt ausgesprochen gerne auf – schon immer, da mussten wir erziehungsmäßig nicht wirklich etwas dafür tun. Seit kurzem kann sie ihre große Leidenschaft nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Spiel ausleben: Bei “Wo sind meine Schuhe?” darf nach Herzenslust und in ganz unterschiedlichen Varianten aufgeräumt werden.[Weiterlesen]

Artikel
2 Kommentare

Ich, das Orga-Genie

Überpünktlich: Bei der Faschingsproduktion liege ich dieses Jahr mehr als im Plan.

Grrr! Fuchs Nummer 1 ist fertig – fehlt noch das Outfit für das große Kind.

Es ist eines der ersten Dinge, die ich als berufstätige Mutter gelernt habe: Puffer einbauen. Arbeitstechnisch bedeutet das, am besten immer eine, besser noch zwei oder drei Wochen vorgearbeitet zu haben. Man weiß ja nie, ob das Kind nicht gleich morgen Scharlach bekommt. Oder man selbst. Im Falle eines Falles muss man sich dann zwar immer noch die blöden Kommentare von Chefs und Kollegen anhören, ist aber nicht ganz so gestresst.

Beruflich klappt diese Orga-Meisterleistung seit Jahren bestens. Privat sah das bislang allerdings ganz anders aus. Da kamen bisher Weihnachten, Ostern und sämtliche Geburtstage doch immer sehr überraschend. Das Faschingskostüm für die Kinder habe ich in der Regel hektisch in der Nacht vor dem Kita- oder Schulfest zusammengedengelt (Textilkleber ist eine feine Sache!). Aber 2014 wird vieles ganz anders gemacht. Auch die Organisation. Weshalb ich unglaublicher Weise bereits Anfang Februar das kleine Kind in seinem Fuchskostüm präsentieren kann.

Den Fuchs hat sich das Kind schon seit dem Herbst gewünscht. Immer wieder. Entsprechend glücklich ist es mit seinem neuen Outfit. Am liebsten hätte sie es sogar nachts angelassen, weil es so kuschelig ist. Zum Fasching wird sie es allerdings nicht anziehen. Da nimmt sie dann lieber das Kostüm vom Vorjahr und fliegt wieder als pinke Fee ein…

Die Vorlage für die Maske findet Ihr übrigens auf butterflyfish. Statt aus Papier habe ich sie aus Filz bzw. einem Moltontuch genäht. Für Pullover und Hose habe ich mir Schnitte aus der aktuellen Ottobre herausgesucht. Die Nickistoffe kommen von Stoff&Stil.

Galerie
0 Kommentare

Der Cowboy und die Lady

Foto: Sandra Cantzler

Foto: Sandra Cantzler

Wir waren übers Wochenende mal kurz weg. Drei Tage im Wilden Westen, mit Kind, Kegel und zwei Planwagen. Wobei sich der schwerbeladene Treck immer vom Kinder- ins Wohnzimmer und zurück bewegte. Für den Cowboy und seine Lady war es ein echter Fulltime-Job. Morgens aufwachen und dann losreiten, bis in den Sonnenuntergang beziehungsweise bis der Sheriff (aka Mama) sagt: „Good night, sleep tight!“

Begonnen hatte die Reise damit, dass das große Kind eine Woche lang krank war. Das kleine Kind blieb aus Solidarität ebenfalls zu Hause, um den Bruder „gesund zu machen“. Anfangs wurde noch viel nach Fernsehen, Süßigkeiten etc. gefragt. Oder Mama/Papa waren im Dauereinsatz für diverse Dienstleistungen. Doch dann fing sich die Sache irgendwann an einzupendeln. Das große Kind setzte sich seinen Cowboyhut auf, stieg aufs Schaukelpferd und los ging’s.

Was folgte, war ein Spiel, das sich mehr und mehr über die gesamte Wohnung erstreckte. Weil man als Cowboy ja nicht nur ein Pferd braucht, speziell wenn noch eine kleine, aber umso anspruchsvollere Lady mit von der Partie ist. Die Lady hüpfte übrigens mit wachsender Begeisterung auf ihrem Gummipferd durch die Prärie. Beide Reittiere mussten zwischendurch aber auch als Lastesel herhalten und die schwer beladenen Planwagen ziehen. Die hatte das große Kind aus Stühlen, Hockern, Decken und jeder Menge Seil konstruiert.

Geschlafen wurde im Cowboy-Lager im Wohnzimmer auf Schaffellen rund ums Lagerfeuer. Auch das eine Spezial-Konstruktion des großen Kindes: Taschenlampe an und rotes Geschenkpapier obendrüber, schon wird es gemütlich! An Tag zwei wurde die Feuerstelle dann noch optimiert. Für die Lady wurde ein über dem Feuer hängender Topf installiert, damit sie für die ganze Bande kochen kann (es gab überwiegend gelbe Gummieier – zweckentfremdet aus diesem wirklich sehr lustigen Spiel)

Zwischendurch hat das große Kind in seinem Cowboy-Buch immer mal wieder nachgelesen, ob sie auch wirklich alles richtig machen oder etwas vergessen haben. Zum Beispiel sowas wichtiges wie Lassowerfen. Muss ein Cowboy unbedingt können. Deswegen wurde solange trainiert, bis der Mustang endlich eingefangen war.

Wofür die Cowboys absolut keine Zeit hatten, waren Mahlzeiten. Konnten die Eltern in diesem Fall auch absolut verstehen. Aber von Gummieiern allein lässt es sich natürlich auch nicht leben. Deshalb sind dann auch Mama und Papa mit in den wilden Westen gezogen, im Gepäck das Essen. Und dann sind wir alle zusammen ums Lagerfeuer gesessen und haben es uns schmecken lassen. War sehr lecker und vor allem sehr lustig!

Fazit: Manchmal ist es wirklich gut, so viel zu tun zu haben, dass man seine Pläne nicht umsetzen kann. Denn dann wären die stolzen Pferde schon in der vergangenen Woche auf den Speicher gepackt worden (weil sie seit Ewigkeiten nur in der Ecke standen und dafür einfach zu viel Platz weggenommen haben). Weitere Erkenntnisse: Schlechtes Wetter kann auch richtig gutes Wetter sein. Und: Nein, Kinder sterben nicht, wenn sie mal ein paar Tage nicht „an der frischen Luft“ gewesen sind. Vielleicht haben die Nerven der Nachbarn etwas mehr gelitten als üblich, aber beide Kinder haben sich auch drinnen bestens ausgetobt und sind abends müde, aber ziemlich glücklich eingeschlafen…