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In Hamburg regnet es nicht…

Fotos: zalando.de (1 und 2), tausendkind.de (3,4,5,6 und 7)

Fotos: zalando.de (1, 2, 3 und 4), tausendkind.de (5, 6 und 7)

…das ist nur feuchte Luft. Habe ich neulich auf einer Postkarte gelesen. Hamburger behaupten ja auch sehr gerne, dass das Wetter in Hamburg viel besser ist, als immer gesagt wird. Und zitieren dazu obskure Sonnenstundenstatistiken, nach denen die Sonne hier viel öfter/länger/heller scheint als etwa in München. Als aus dem Süden Zugezogene kann ich dazu nur sagen: Das ist absoluter Blödsinn. In Hamburg regnet es oft, lange und heftig. Am schlimmsten ist der sogenannte Sprühregen. Hört sich harmlos an, macht einen aber innerhalb kürzester Zeit nass bis auf die Haut. Nachdem der mich das erste Mal erwischt hatte, habe ich mir umgehend eine solide Regenjacke zugelegt.

Auf dieses erste Exemplar sind mittlerweile viele weitere gefolgt. Aktuell geht gerade wieder die Suche nach einem neuen Modell für mich los. Plus Gummistiefel. Und einer Regenhose für das große Kind. Das Problem bei Regenjacken für Erwachsene ist, dass sie immer sehr schnell nach Outdoor-Klamotte aussehen. Wäre nicht so schlimm, wenn ich die Jacke nur auf dem Weg zur Kita oder auf dem Spielplatz tragen würde. Aber ich muss damit ja auch ins Büro und auf Termine. Deshalb: Ein Minimum an Style darf es schon sein.

Weitere Anforderungen sind Fahrradtauglichkeit und eine Kapuze. Schirme kann man in Hamburg nämlich mehr oder weniger komplett vergessen. Wir haben hier nämlich nicht nur jede Menge Regen, sondern fast immer auch kräftigen Wind. Wenn möglich, hätte ich gerne auch noch etwas Farbe dazu, damit ich an so richtig grauen Regentagen nicht komplett trübsinnig werde.

1: Praktisch, passt zu vielem und liegt einigermaßen im Budget: Regenmantel von Hummel (gesehen bei zalando.de).

2: Gummistiefel: In Tomatenrot von Lemon Jelly oder doch lieber in klassischem Gelb von Aigle? Ich bin mir noch unsicher…

3:  Das kleine Mädchen trägt mit großer Begeisterung die coolen Jungssachen vom großen Bruder auf, um es zwischendurch dann so richtig krachen zu lassen – zum Beispiel mit den Mädchengummistiefel von CeLaVi in “real pink”.

4: Tadam tadam tadam tadam: Haie leben nicht nur im Meer, sondern auch in der Pfütze – zumindest mit diesen Gummistiefeln von Joules.

5: Wenn mich jemand danach fragt, welche Sachen ein Kind unbedingt braucht: Regen- oder Matschhosen (hier von name it/gesehen bei tausendkind.de) stehen ganz oben auf meiner Liste. Weil man damit auch bei miesestem Wetter draußen Spaß haben kann. Weil man sich durch den matschigen Garten wühlen kann. Weil man damit – mit Anlauf – in die tiefsten Pfützen springen kann und trotzdem trocken bleibt. Tipp: Je kleiner die Kinder, desto dunkler sollte die Farbe der Regenhose sein. Helle Exemplare sehen oft schon nach kurzer Zeit sehr mitgenommen aus.

6: Partnerlook ist eigentlich verboten, aber die Regenjacke von CeLaVi (über tausendkind.de) ist ja auch nicht schmal, sondern breitgeringelt (das ist ein großer, sehr wichtiger Unterschied, sagt das große Kind, der kleine Ringel grundsätzlich ablehnt).

7: Muffelfurzteufel: Erst sage ich, dass Regenschirme und Hamburg null zusammenpassen und dann das… oberolchiger Regenschirm – für Regentage mit etwas weniger Wind!

 

Veröffentlicht von

Sandra, Texterin und Mutter, lebt mit Ellie, Mo und Christoph in Hamburg

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