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Großer Knaller für kleine Pups-Fans: “Oh la la, wer pupst denn da?”

Hihi, das stinkt - und wie: Für kleine Freunde stinkiger Pupse ist "Oh la la, wer pupst denn da?" mit Sicherheit ein großer Knaller. Cover: ars edition

Pupswitze gehen immer. Zumindest wenn man ein Kind unterhalb der Pubertätsgrenze zuhause hat. Genau genommen braucht es nicht mal einen Witz. Schon der Pups allein ist ein echter Knaller – je kleiner das Kind, desto größer der Lacher. Richtig rund wird die Sache, wenn es um öffentliche Pupse geht und sich dann vielleicht noch ein Erwachsener damit blamieren lässt, wie es die reizende Lucie Marshall jüngst so schön schilderte. Insofern ist es kein Wunder, dass sich im Bücherregal der Kinder auch diverse Werke zum Thema Pupsi, Kacka, Pipi finden und selbstverständlich zu den ganz großen Favoriten gehören. Womit wir beim heutigen Buchtipp mit dem wunderbaren Titel “Oh, la, la, wer pupst denn da?” gelandet wären.

Eigentlich sind meine Kinder schon längst zu alt für dieses Buch: Es ist aus dicker Pappe, es hat wenig Text, die Zeichnungen sind ganz einfach. Aber das Thema Pups, es zieht einfach auch noch im Vorschul- und manchmal sogar im Schulalter… Gepupst wird hier auf jeder Seite, in Reimform und von den unterschiedlichsten Tieren. Ob Hase, Wildschwein oder Ente: Alle lassen kräftig einen fahren, der eine auf dem Klo, der andere auf dem Tisch und manche auch überall.

Die Katze pupst wahlweise auf den Tisch, in de Dose oder auch wild und kräftig: Großes Pups-Vergnügen für kleine Leser. Foto: S. Cantzler

Die Katze pupst wahlweise auf den Tisch, in de Dose oder auch wild und kräftig: Großes Pups-Vergnügen für kleine Leser. Foto: S. Cantzler

Der besondere Witz des Buches von Sandra Grimm und Judith Drews sind die unterteilten Seiten. So können pupsende Tiere und Pupsfolgen immer wieder neu gemixt werden (Brüller!). Verbindendes Element ist die arme Maus, die unter den Pupsangriffen der anderen Tiere zu leiden hat.

Erkenntnisgewinn: Das kleine Kind konnte die Reime ziemlich schnell auswendig und liest sich das Buch jetzt gerne selber vor. Durch das Mix-Max-Prinzip und die lustigen Zeichnungen macht es noch kleineren Kinder aber auch sogar ohne Text Spaß. Aus Elternsicht lässt sich das Pupsthema damit zum Beispiel in akuten Phasen so steuern, dass die Pups-Begeisterung schon vor dem Abendessen befriedigt wird und für die nächste halbe Stunden erstmal vom Tisch ist. Alles in allem: Ein harmloser, fröhlicher, nicht ganz stubenreiner Spaß und ein Top-Geschenk, wenn man leicht verklemmte Eltern in seinem Umfeld hat.

Veröffentlicht von

Sandra, Texterin und Mutter, lebt mit Ellie, Mo und Christoph in Hamburg

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