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Life beyond the Fernseher – Linktipps für entspannte Ferien

Foto: unsplash.com/Paul Proshin

Ferien. Für die Kinder. Nicht für mich. Ich versuche mich in den kommenden Wochen wieder an der großartigen Nummer, zwei Kinder zuhause und ziemlich viel Arbeit möglichst elegant unter einen Hut zu bringen. Zum Glück stehen mir die Omas und Opas als Dompteure, Bespaßer und Pfleger meiner Nachwuchs-Artisten zur Seite. Schon jetzt danke dafür – ich wüsste nicht, was wir ohne Großeltern machen würden. Die Kinder befinden sich aktuell allerdings beide in der akuten Glotzphase. Ihnen wäre es vermutlich am liebsten, 14 Tage lang vor dem Fernseher zu hängen und dabei an und an Schnittchen gereicht zu bekommen. Das könnt ihr mal schön vergessen, meine Lieben – Mutti hat ein schönes Ferienprogramm geplant, damit die Fernsehdebatte erst gar nicht aufkommt. Falls Ihr noch etwas Inspiration suchen solltet – vielleicht ist ja auch was für Euch dabei. In diesem Sinne: Schöne Ferien!

Aus Stricklieselwürsten lässt sich also doch was machen - Lampenkabel zum Beispiel. Foto: kinitti.de

Aus Stricklieselwürsten lässt sich also doch was machen – Lampenkabel zum Beispiel. Foto: kinitti.de

Das kleine Kind hat vor ein paar Tagen die Strickliesel für sich entdeckt. Zack-zack war die erste Wollwurst fertig. Aber was macht man eigentlich mit diesen ganzen Schnüren? Das habe ich mich schon als Kind gefragt und damals keine gute Antwort darauf bekommen. Ein paar Jahrzehnte später und dem Internet sei dank bin ich jetzt schlauer: Man kann zum Beispiel Lampenkabel umstricken – sieht ziemlich schnieke aus und dürfte das Kind garantiert einen Nachmittag lang beschäftigen.

Wa(h)lverwandschaft kann man sich auch nähen. Foto: rundherumblog.de

Wa(h)lverwandschaft kann man sich auch nähen. Foto: rundherumblog.de

Das große Kind sitzt schon seit längerem manchmal mit an der Nähmaschine. Lavendelkissen sind inzwischen schon eine viel zu leichte Übung. Jetzt kommt Stufe zwei: Wir nähen uns eine Walfamilie. Das Schnittmuster dazu gibt’s zum kostenlosen Download auf dem rundherumblog.

Murmeln statt Cornflakes: Schnell gebaute DIY-Murmelbahn. Foto: Made by Joel

Murmeln statt Cornflakes: Schnell gebaute DIY-Murmelbahn. Foto: Made by Joel

Aus dem Murmelbahnalter sind sowohl das große wie das kleine Kind eigentlich schon rausgewachsen. Aber selber eine Murmelbahn bauen ist ja noch mal eine andere Sache. Dieses Modell ist so einfach, dass es etwas größere Kinder auch ohne Erwachsenenhilfe schaffen können. Und noch besser: Man braucht dafür nur eine leere Müslischachtel, Kleber, Schere und natürlich Murmeln.

Kann man mehr daraus machen - zum Beispiel eine Mini-Fotogalerie.

Kann man mehr daraus machen – zum Beispiel eine Mini-Fotogalerie.

Das Foto sagt eigentlich alles. Ich bunkere meine Fotos auf dem Smartphone. Ich scrolle gerne mal durch die Sammlung durch. Meine Kinder auch. Kurz vor Weihnachten wühle ich mich dann immer durch die Bildermassen, um die zwölf besten Fotos für den alljährlichen Kalender herauszusuchen. Jedes Mal denke ich mir dabei, wie schade es ist, diese Bilder nicht viel mehr im Blick zu haben. Falls es Euch ähnlich geht: Auf dem sowieso sehr wunderbaren Blog ohhhmhhh gibt es ein ebenso wunderbares DIY-Tutorial für eine Mini-Fotogalerie inklusive Download für eine Rahmenvorlage. Alles, was Ihr dafür braucht, ist Passepartout-Pappe (gibt’s in gut sortierten Schreibwarenläden oder im Künstlerbedarf), einen Cutter plus Matte und Kleber.

Den ersten Frenchtoast meines Lebens habe ich während eines sogenannten Business Breakfasts gegessen. Blöde Idee, weil so ein Frenchtoast klebt und tropft und fettet und es schwierig macht, intelligente Fragen zu drögen Geschäftszahlen und künftigen Marktentwicklungen zu stellen. Damalige Notiz an mich: French Toast lieber nur in einem entspannten Umfeld essen. Zum Beispiel zuhause. Und dann gerne in der super-duper Variante. Aus extraleckerem Brot und mit Himbeeren. Wurde bisher bei uns noch nicht getestet, steht aber ganz oben auf der Neue Rezepte-Liste.

Titelfoto: unsplash.com/Paul Proshin

Veröffentlicht von

Sandra, Texterin und Mutter, lebt mit Ellie, Mo und Christoph in Hamburg

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