Es muss nicht immer die Regenbogen-Glitzertorte sein: Manchmal tut es auch die Packung Chips - auch wenn das Eltern-Ego leidet. Foto: Death to the stockphoto.com
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Mach mehr selbst. Und lass es manchmal einfach sein.

Gesehen auf Facebook. Nichts weiter hinzuzufügen.

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Kenn ich. Kinder sind ein undankbares Pack. Da näht/strickt/bastelt/backt/malt Mutti nächtelang vor sich hin und dann kommt: Nichts. Oder eben der Ninja statt dem Fuchs (wahlweise auch Fuchs statt Fee). Auch Erwachsene sind nicht durchgehend von Selbstgemachtem begeistert, zumindest sind die meisten aber so gut erzogen, dass sie die Mühen würdigen – mal abgesehen von meiner Mutter (die verklappt fast alles umgehend in einer großen Schublade). Bei Kindern darf man auf diese Gnade nicht hoffen. Es ist ihnen schlicht und einfach wurst, ob Mama traurig ist, wenn das tolle Kostüm oder die süße Mütze nicht getragen werden.[Weiterlesen]

“Ich gehe dieses Jahr im Fasching als Agent. Dafür brauche ich keine Verkleidung. Ich sehe so aus wie immer – das ist doch die perfekte Tarnung.” Das große Kind erklärt sein diesjähriges Faschingskostüm.

What does the foy say? Zumindest bei uns, dass Kostüme bequem und kuschlig sein müssen - weshalb das kleine Kind auch dieses Jahr wieder als Fuchs geht. Foto: Sandra Cantzler
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Kostümzwang

Fasching war für mich als Kind immer einer der Höhepunkte des Jahres. Ich habe mich ausgesprochen gerne verkleidet und bin noch als Teenie gerne auf Faschingsfeste gegangen. Zu meinem großen Bedauern verweigerte mir meine Mutter kategorisch Glitzer-Prinzessinnen-Kleider und andere Kauf-Kostüme. Nicht aus ideologischen Gründen, sondern einfach, weil wir sie uns damals nicht leisten konnten. Stattdessen gab es Selbstgenähtes oder Zweckentfremdetes. Erst von Mama, später von mir selbst zusammengefrickelt.

Zurückgebelieben ist ein ganz kleines Trauma und der Vorsatz, dass meine Kinder später im Fasching immer ganz tolle Kostüme bekommen, egal ob sie als Fee, Astronaut oder Cowboy gehen wollen. [Weiterlesen]